lüttIng 2018/2019

Abschlussveranstaltung im Juni 2019

Ja, das gibt es wirklich: Schüler*innen der Sek. I bauen Elektrokarts, Plakat-Plotter oder Experimentierkästen für den Technikunterricht!
Die „lütten Ingenieur*innen“ und „lütten Fachkräfte“ haben fleißig getüftelt und sich auch nicht von kleinen Rückschlägen entmutigen lassen! Wer Projektarbeit kennt, der weiß, dass nicht immer alles glatt läuft. „Dran bleiben“ zahlt sich aus: Stolz präsentierten die Schüler*innen ihre Projektergebnisse auf der Abschlusspräsentation und nahmen ihre Auszeichnungen entgegen.

Im letzten Schuljahr hatten sich diese drei Schulen für die Teilnahme qualifiziert: Das Margaretha-Rothe-Gymnasium (Tierischer-Experimentierkasten zur Einführung der Arbeit mit dem Mikrocontroller Arduino Uno), das Heinrich-Heine-Gymnasium (Bau eines Elektrokarts) und die Stadtteilschule Horn (Plotter für Plakat-Zeichnungen).

Ab Mitte August gehen die „lüttIng Technik trifft Schule“-Projekte mit neuen Projektideen in die nächste Runde.
Qualifiziert haben sich diesmal sechs Akademien, wir sind gespannt!

Projektrückblick:

Heinrich-Heine-Gymnasium

Wer gern am Projekt lernt und dabei zum Beispiel etwas über Elektrizitätslehre, Mechanik, aber auch über den Umgang mit Technik und einer umfangreichen Handwerkerausrüstung erfahren will, der tritt am Heinrich-Heine-Gymnasium in die Technik-AG ein. Je nach Schuljahr werkeln in der AG bis zu 40 Schüler*innen alleine oder in Gruppen an verschiedenen Themen. Eines unserer schon lange geplanten Projekte war der Bau eines Elektrokarts. Möglich wurde dieses Vorhaben durch das lüttIng-Programm, das uns nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern dem Team auch einen organisatorischen Rahmen bietet. Die Kooperation mit externen Partnern, die Bestandteil des lüttIng-Programms ist, bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, auch einmal „über den Schulzaun“ zu schauen. Unterstützt wird unser Kartteam von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und der Mellow Boards GmbH.

Link zur Homepage des Heinrich-Heine-Gymnasiums

Margaretha-Rothe-Gymnasium

Wir, die Schüler*innen vom Margaretha-Rothe-Gymnasium nehmen, weil es beim ersten Mal viel Spaß gemacht hat, zum zweiten Mal am Wettbewerb teil. In diesem Jahr entwickeln wir einen Experimentierkasten zur Einführung der Arbeit mit dem Mikrocontroller Arduino Uno. Wenn der Kasten fertig ist, wollen wir damit Kurse für andere Schüler*innen anbieten. Es ist also ein Projekt von Schüler*innen für Schüler*innen. Das besondere an unserem Projekt ist aber auch, dass man damit kreativ sein kann. Man lernt nämlich Tiere, die wir selbst gebaut haben, zu steuern. Dabei hat man viele verschiedenen Möglichkeiten sich Regungen der Tiere auf äußere Einflüsse auszudenken. Letztere messen wir mit Sensoren, die am Mikrocontroller angeschlossen werden können. Unsere zukünftigen Kursteilnehmer können sich sogar ein Tier auswählen.
Es gibt Panda, Wolf, Fuchs, Tiger und ein Schwein.

Unser lüttIng-Team besteht aus 14 Schüler*innen der Klassen 9 und 7. Bei unseren wöchentlichen Treffen werken wir an den Tieren oder probieren neue Programme für deren Steuerung aus.

Unsere Partner sind der Informatikbereich der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die Firma Kumkeo. Bei der HAW haben wir Einblicke in Smart Home Technik und Augmented Reality erhalten und bei Kumkeo haben wir erfahren, wie Sensoren und Steuerungen für große technische Anlagen, wie z. B. Windkrafträder funktionieren. Alles in allem geht es bei uns um Steuerungs- und Regelungstechnik und Informatik. Man kann sich bei lüttIng aber auch mit anderen MINT-Projekten bewerben, die sich mehr mit biologischen oder medizinischen Fragen beschäftigen oder mit der Umwelttechnik.

Tierische Technik im Video ⇐hier klicken

Link zur Homepage des Margaretha-Rothe-Gymnasiums

Stadtteilschule Horn

Die Idee, einen Raum für die Umsetzung von kreativen Projekten zu schaffen gab es bei uns an der Schule schon eine ganze Weile. Die Bewerbung bei lüttIng brachte dann aber richtig Fahrt in die Idee. Ein konkretes Projekt musste angepackt werden.

So haben wir uns schließlich das Ziel gesetzt, einen Plotter für Plakat-Zeichnungen zu bauen. Dazu treffen sich bis zu 13 interessierte Schüler*innen aus den Klassen 6 – 8 jeden Dienstag Nachmittag. Das Format ist für uns in Horn neu. Die Skepsis ist bei vielen auch noch ziemlich groß — aber die Zwischenergebnisse können sich sehen lassen!
Die Mechanik unseres ersten Prototyps ist größtenteils fertig, es fehlt noch die Elektronik. Vieles von dem, was wir beim Bau des Plotters lernen, können wir in den Fächern Mathe, Physik und Informatik wieder anwenden.

Als externen Partner haben wir die Firma Still gewinnen können bei der uns eine Betriebserkundung und ein Einblick in die Werkstatt erwartet.